Wallfest 2017

Bei strahlend blauem Himmel und bester Stimmung haben die Wall-Kaufleute am 18.06.2017 das 17. Wallfest mit Stil und britischem Flair gefeiert.  

 

 

Entlang der sommerlichen Wallanlagen wurde ein abwechslungsreiches und niveauvolles Delikatessen-Buffet für Leib und Seele, Augen und Ohren vorbereitet. Zwischen 13 und 18 Uhr hatten die Geschäfte am Wall die Türen für ihre Kundinnen und Kunden weit geöffnet. Viele der inhabergeführten Unikate hatten sich zur Feier des Tages schöne Aktionen ausgedacht, um ihre Festgäste zum Innehalten und Genießen zu animieren. Und Brexit hin oder her – beim Wallfest wurde zelebriert werden, was alle Welt an den Engländern so liebt: Ihr Faible für das Außergewöhnliche und ihr unnachahmliches Stilgefühl. Und das passt doch hervorragend an den Wall!

 

Für das große Fest war der Wall zwischen Ostertorstraße und Herdentor autofrei. Denn zunächst brauchten die zweiten „German Folding Bike Open“ (kurz: GFBO) viel Platz! Die Bischofsnadel war Start- und Zielpunkt dieses etwas anderen Radrennens, das sportlichen Wettkampf mit einer guten Portion Humor und Exzentrik verbindet. Allen, die davon noch nie etwas gehört hatten, konnten Insider versprechen: Zwischen 12 und 15 Uhr wurde es spannend, kurios und amüsant! Der Wall hat sich als stilsicherer Gastgeber erwiesen, sich mit 150 englischen Flaggen herausgeputzt und auch im kulinarischen Angebot die feine englische Art gepflegt.

 

Stimmungsvolle Musik, außergewöhnliche Straßenkunst, abwechslungsreiche niveauvolle Gastronomie und eine handverlesene Auswahl auswärtiger Standbetreiber haben das Wallfest zum Vergnügen für alle Generationen gemacht. Bei alledem sollten sich selbstverständlich auch die jüngsten Gäste bestens versorgt und unterhalten fühlen. Sie durften sich aber gerne auch auf der Wallfest-Hüpfburg austoben, sich von im Schmink-Atelier kunstvoll verwandeln lassen oder über den Ballon-Zauberer staunen.


Auch der WESER KURIER war mittendrin im stilvollen Vergnügen – zum Glück für die Gäste. Das Team aus dem Pressehaus hatte nämlich sein großes Glücksrad mitgebracht. Besondere Attraktionen unter den stündlich verlosten Preisen waren zum Beispiel die Tickets für das erste Werder-Heimspiel der neuen Saison oder die Eintrittskarten für das GOP-Variété. Die WESER-KURIER-Fotobox kam zur Feier des Tages ganz im britischen Flair daher.

 

Stelzen-Art

Niemals zu übersehen sind die Luftwesen des Bremer Ensembles „Stelzen-Art“, die bereits zum vierten Mal auf dem Wallfest zu Gast waren. Seit 2001 betören die anmutigen Akteure mit Hauptzentrale im Bremer Viertel mit bewundernswerter Balance und fantasievollen Kostümen und wurden dafür schon vielfach ausgezeichnet. Beim Wallfest 2017 haben sie ganz aristokratisch als feine britische Lords und Ladies den Wall entlang stolziert.

Köstliche Vielfalt

Bewusster Konsum ist auch das Markenzeichen des Contigo Fair Trade Shop, der nicht nur mit einer Auswahl aus seinem Sortiment am Wall präsent war. Die Nachbarn aus der Katharinenstraße brachten ihre Kaffeebar sowie duftende frisch geröstete Biokaffees an den Wall. Garantiert wohltuend ist jederzeit das gute Bremer Trinkwasser.

Köstliche Vielfalt

Ein köstlicher Neuzugang am Wall ist die Craft Bier Bar Bremen, die mit ihren nationalen und internationalen Craft- und Kreativbieren für jeden Gaumen die passende Erfrischung zu bieten hatte.

Köstliche Vielfalt

Zum größtmöglichen Genuss wurde auch kulinarische Verstärkung herangeholt: Zur Auswahl steht unter anderem Deftiges wie Grillwürste und Fish & Chips nach britischer Art.

Köstliche Vielfalt

Einen gesunden Appetit sollten die Gäste des Wallfestes auf jeden Fall mitbringen, denn sie mussten sich darauf einstellen: Hier war vielen unwiderstehlichen Verlockungen nachzugeben. Natürlich haben die beliebten Wall-Gastronomen auffahren, was ihre außergewöhnlichen Küchen hergaben.

Köstliche Vielfalt

Für den süßen kleinen Appetit zwischendurch boten sich frisch gebackene Waffeln oder Crepes an. Das „Biten-Mobil“  - Bremens erster Bio-Foodtruck – servierte seine ökologisch, fair und regional produzierten Appetitmacher.

Faltrad-Rennen

Ab 11 Uhr fuhren sich die 111 registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer warm. Gestartet wurde um Punkt 12 Uhr an der eigens konstruierten „Tower-Bridge“ in Höhe der Bischofsnadel - und nach der aufregenden „Le Mans“-Methode: Losrennen, Rad falten, abfahren. Die 2,15 Kilometer lange Rundrennstrecke führte vom Wall in die Wallanlagen Richtung Goethe-Theater und Kunsthalle zurück auf den Wall, und musste innerhalb von 44 Minuten so oft wie möglich durchfahren werden.

Faltrad-Rennen

Bei diesem kuriosen sportlichen Wettkampf haben sich Radlerinnen und Radler aus dem ganzen Land mit viel Ehrgeiz und noch mehr Vergnügen gegeneinander gemessen. Ihr Dress-Code war Ehrensache: Angetreten wurde „very british“ in Helm, Hemd, Krawatte, Sakko und Shorts – aber gerne auch einmal in Schottenrock oder Gardeuniform.

Faltrad-Rennen

 

Die Zuschauer waren begeistert.