Die Wallanlagen

Ein Spaziergang am Wall lohnt sich nicht nur wegen der eleganten Geschäfte, die sich hier zum Teil über Jahrzehnte etabliert haben, sondern auch wegen der schönen Wallanlagen, die zum Flanieren und "Seele baumeln lassen" einladen.

 

Die zickzackförmigen Wallanlagen bilden einen grünen Gürtel um die Bremer Innenstadt. Sie waren ursprünglich zum Schutz der Stadt gedacht. Als diese Art der Befestigungsanlagen ausgedient hatte, stellte man die Wallanlagen im 18. Jahrhundert der Öffentlichkeit zur Verfügung. Gärten und Wege wurden angelegt, Windmühlen gebaut und Bäume angepflanzt. Ab 1802 wurden die Wallanlagen als Stadtgarten nach englischem Vorbild umgestaltet.

Die Wallanlagen sind nicht nur Bremens älteste öffentliche Grünanlage, sondern auch die erste von einem deutschen Parlament beschlossene Gartenkunst. Aus dieser Zeit ist noch einer der ältesten Bäume Bremens erhalten, die Baum-Hasel am Herdentor.